So sieht die Kreativszene Teherans aus

Photography 11/19/2019

„Um gewisse Dinge erledigt zu bekommen, und überhaupt in der Lage zu sein, arbeiten zu gehen, müssen die Frauen und auch die Männer mit den Sittengesetzen konform gehen. Das ist der hohe Preis, den vor allem die Frauen hier bezahlen, um am täglichen Leben teilzunehmen. Wenn Sie ohne Kopftuch nicht nach draußen dürfen, ist die Alternative drinnen bleiben. Aber wer will schon drinnen bleiben?“ – AliA, Fotograf in Teheran

Vieles von dem, was im Westen über den Iran gedacht wird, gehört einer neuerlichen Überprüfung unterzogen. Die coolen Kids auf den Straßen der iranischen Hauptstadt zeigen, dass sie sich trotz der Einschränkungen durch die strengen Sittenwächter immer wieder kleine Freiheiten zurückerobern. Im Westen gibt es heute kaum noch die Möglichkeit, mit Mode zu schockieren. Im Iran hingegen wird das Hochrollen eines Ärmels, das Tragen einer Krawatte oder das Kürzen eines Mantels zum Akt der Rebellion.

Hier entlang zum Artikel auf i-D.

Cellulite? Kein Problem.

Business 07/22/2019

Cellulite gilt als Makel. Dabei ist das Thema nur ein Symptom des Schönheitswahns. Man kann sich also locker machen.

Hier geht’s zum Artikel, der am 23.12.2018 bei FAZ Online und zuvor im FAZ Magazin erschienen ist.

 

Piquéfein: Poloshirts auf dem Vormarsch

Business 03/19/2019
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Photo by Mario Gogh on Unsplash

Dieser Artikel erschien am 25.7.2018 bei Faz.net und zuvor in der FAS.

Wimbledon, 1934. Der Brite Fred Perry tritt im Finale des Turniers gegen Jack Crawford aus Australien an. Die beiden Gegner tragen weiße Bundfaltenhosen und weiße Hemden, Perry allerdings trägt ein Polohemd, Crawford ein langärmliges Button-Up-Hemd. Die sonnenbehüteten Köpfe der Menge schnellen von links nach rechts, dem rasanten Ballwechsel folgend. Crawford, der anfangs noch recht siegessicher in die Kameras gelächelt hatte, hat mittlerweile die Hemdsärmel hochgekrempelt. Am Ende gewinnt Perry 6-3, 6-0, 7-5. Ein Triumph, nicht nur für Großbritannien und einen Amateur aus der Arbeiterklasse, sondern auch für das Polohemd. Weiterlesen

Interview with Gil Bronner

Business 11/05/2018

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“My own unpunctuality is my rebellion against my father’s punctuality”
says Gil Bronner when he walks through the door of his Philara Collection only slightly late. The former glass factory Lennarz that the property developer bought and rebuilt extensively over the course of two years lies in a shabby backyard off Birkenstraße. A sculpture terrace of 550 square meters will be
as much part of the building renovated by Sieber Architects as the restaurant Glas Lennarz where you can enjoy breakfast, lunch or simply a glass of wine. The heart of the collection are, of course, the works of art on display on 1700 square meters of exhibition space.

Dieser Artikel erschien bei The Dorf The Mag und thedorf.de. Hier entlang zum Lesen.

Photography: Sabrina Weniger