Hats: An Anthology by Stephen Jones

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 14.10. 2011 bei globe-m

Sarah Jessica Parker liebt sie, ebenso Carla Bruni-Sarkozy, Kylie Minogue, Brad Pitt, Cecil Beaton und natürlich Queen Elizabeth. Hüte sind zwar aus dem Straßenbild mehr oder weniger verschwunden, doch für den ganz großen Auftritt nach wie vor unabdingbar.

Das Bard Graduate Center an der New Yorker Upper West Side hat derzeit ein ganz besonderes Schmankerl für Modeliebhaber zu bieten: Hats: An Anthology by Stephen Jones heißt die Ausstellung, die sich ausschließlich mit Hüten beschäftigt.

Einblick in das Leben des Hutes

Vom Ägyptischen Fez aus dem 12. Jahrhundert über Hauben aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu Couturestücken der letzten Saison, versammelt diese Ausstellung die außergewöhnlichsten Meisterwerke der Hutmacherei. Der Herstellungsprozess des Hutes wird in den Ausstellungshallen und durch Videoinstallationen rekonstruiert. Unterteilt in „Inspiration“, „Kreation“, „Salon“ und „Kunden“ erfährt der Besucher hier den Lebensweg des Hutes, von der Idee bis hin zum bühnenreifen Auftritt bei Hochzeiten oder Filmpremieren.

Zurück in die Zukunft

Einst war es unmöglich, das Haus ohne Hut zu verlassen, ohne Kopfbedeckung war man quasi nackt. Heute wird der Hut, wie zuletzt bei der Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton zu sehen, mit einer gewissen Ironie getragen, eine Hommage an vergangene Zeiten. So werden Hüte heute oft mit einem Augenzwinkern gesehen, wie beispielsweise bei Sarah Jessica Parker, die in Sex and the City mit einem Vogel auf dem Kopf zum Traualtar schreitet oder wenn im Internet noch Wochen nach der Trauung Witze über Prinzessin Beatrices auffälliges Stück von Philip Treacy gerissen werden.

Alte Bekannte

Speziell die Stücke, die durch ihre Träger(innen) zu Ruhm gekommen sind, begeistern: ein Fellhut, getragen von Kaiserin Eugénie; der grüne, mit Schmetterlingen geschmückte Hut von Sarah Jessica Parker, getragen zur Premiere des ersten Sex and the City Films; eine Kappe, getragen von Janet Jackson für das Albumcover Rhythm Nation und zahlreiche andere, die in die Hut-Annalen eingegangen sind und hohen Wiedererkennungswert haben.

Weitere Informationen

Hats: an Anthology by Stephen Jones ist noch bis zum 15. April 2012 zu sehen.
Weitere Informationen gibt es hier.
Bard Graduate Center,
18 West 86th Street New York
Di – So: 11:00 – 17:00 Uhr
Do: 11:00 – 20:00 Uhr

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s