Der Einfluss der Muslima auf die Mode

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Frauen nach gewohnter Manier das eurozentristische Konzept von Freiheit und Emanzipation aufdrücken zu wollen, ist eine veraltete Denkweise, die mehr Unterdrückung schafft, als sie abbaut. Nach dem Launch der ersten Hijab-Kollektionen von Dolce&Gabanna, Uniqlo & Co. fragen wir uns, wie man eine Modekultur schafft, in der jede Frau für sich selbst den Begriff „Freiheit“ definieren kann. Weiterlesen auf i-D.

Tim Labenda: „Der Handel ist in einer Schockstarre“

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Tim Labenda, portraitiert von Markus Jans

Für Tim Labenda hagelte es in den vergangenen Jahren Nominierungen und Preise aller wichtigen Nachwuchsförderungen im deutschsprachigen Raum. Ganz neu kommt auch noch eine Nominierung für den prestigeträchtigen Woolmark Price hinzu. Man sollte meinen, wenn es einem finanziell gut geht in der deutschen Jungdesignerszene, dann wohl Tim Labenda. Doch der Designer zeichnet ein anderes Bild von seiner und der Lage der Designerförderung in Deutschland im Allgemeinen. Weiterlesen auf www.fashionunited.de

Exit through the Online-Shop – die Revolution des Modezyklus

Dieser Artikel wurde am 19.Februar 2016 auf FashionUnited.de veröffentlicht.

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Darf man es eine Revolution nennen? Eine erdrückende Last an Indizien weist jedenfalls auf mehr als nur eine kleine Disruption der Modeindustrie hin. Hochdekorierte Designer, die bei den wichtigsten Modehäusern aufgrund von mangelnder Freiheit und Freizeit hinschmeißen, weil die Anforderungen zu erdrückend, die Mode-Zyklen zu rasend schnell geworden sind und die Bedingungen für kreatives Schaffen darunter immens leiden. Horrende Marketingbudgets, die für die Verbreitung der neuesten Kollektionsbilder ausgegeben werden, die aber ins Leere laufen, weil die Produkte noch nicht produziert sind und der Hype anschließend ungenutzt verpufft. Verwirrte und verstimmte Kunden, die die neueste Mode zwar auf sämtlichen Social Media Kanälen sehen, aber noch nicht kaufen können. Weiterlesen

Achtung-Mode: Ein Bild von einer Stadt

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Berlin ist gerade mal wieder ziemlich angesagt: Mit Gucci und Givenchy dienen die brutal urbanen Landschaften der Hauptstadt gleich zwei einflussreichen Modehäusern als Kulisse aktueller Kampagnen.

Wenige Designer lenken das momentane Modegeschehen so sehr mit wie Guccis Kreativdirektor Alessandro Michele. Mit schier allem, was er aktuell aus dem Hut zaubert, generiert der bärtige Italiener neue Hypes. Wenn sich Michele also dazu entschließt, die Gucci-Kampagne für Frühjahr-Sommer-2016 in Berlin zu fotografieren, dann hat das auch Konsequenzen für das Bild der deutschen Hauptstadt – schlagartig hat diese in Sachen Coolness im internationalen Vergleich wieder ein paar Punkte aufgeholt. Gesagt, getan: Michele schickte seine Bande Gucci-Models, darunter übrigens die Deutsche Mia Gruenwald, im 70er-Jahre-Look erst mal auf das Dach des etwas an Farbe verlorenen Maritim-Hotels. Im Hintergrund sind Gebäude der Friedrichstraße zu erkennen, die hell beleuchteten Kuppeln auf dem Gendarmenmarkt, ein Baukran sowie ein paar Plattenbauten-Reliquen aus der ehemaligen DDR – allesamt alte Vertraute im Stadtbild des Berliner Ostens. Weiter geht es bei Achtung Mode, wo der Artikel am 14.Januar 2016 erschienen ist.